Und noch ein Heimspiel...

... gestern Abend beim Luther-Mahl in der Evangelischen Kirche Ronsdorf, wo ich einen kleinen Auszug aus "Schandpfahl" las und als "Talk-Gast" Luthers 95 Thesen um eine hundertste (Nr 96-99 wurden von anderen Talkgästen formuliert) erweitern sollte. In Anlehnung an den Theologen Klaus-Peter Jörns lautete meine These: "Damit das Christentum glaubwürdig ist, müssen Dogmen auch hinterfragt werden dürfen" - das passte auch zu der Romanszene, die ich gelesen habe: Steiner und Grimberg ermitteln bei einer fiktiven Gemeinde, den "Neuen Christen", eine Karikatur fundamentalistischer Christen, die eine Theologie aus dem finstersten Mittelalter vertreten.

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Im Moment vergriffen, aber über meine Homepage noch bestellbar: Mein Debütroman "Schandpfahl":

Ein Aufschrei geht durch die Eifel: Am historischen Pranger im Freilichtmuseum Kommern wird nachts ein Mann hingerichtet. Das Opfer ist der Bauunternehmer Andreas Berger – und niemand kann sich vorstellen, wer den beliebten, tief gläubigen Mann töten wollte. Schon kurze Zeit später wird ein weiteres Opfer an dem symbolträchtigen Schandpfahl aufgefunden. Gequält, erniedrigt, grausam getötet.

Ein Doppelmord nach einem bestialischen Ritus? 

"Schandpfahl" wurde mit dem Jacques-Berndorf-Preis 2014 ausgezeichnet.