Nun geht das Buch in den Druck...

Die letzten Wochen waren nochmal sehr arbeitsreich: Die letzten Kapitel mussten fertiggeschrieben werden, der ganze Text, der rund 240 Seiten umfassen wird, musste noch mehrmals gelesen und überarbeitet werden, inhaltliche Unklarheiten mussten beseitigt und der ein oder andere Zusammenhang ergänzt werden. Eine große Stütze war mir dabei der KBV-Lektor Volker Maria Neumann, der mir immer wieder geholfen hat, den Roman mit den Augen eines (Krimi-)Lesers zu schreiben, denn zu schnell vergisst man als Autor beim Entwickeln der Handlung mal einen wichtigen Ermittlungsschritt oder eine wichtige Erklärung eines Zusammenhanges, der mir als Autor völlig klar ist, der sich aber nicht unbedingt dem Leser von selbst erschließt...

Nun ist es also vollbracht, mein erster Roman ist fertig. Hinter mir liegen vier sehr arbeitsreiche Monate, die nach der erfreulichen Nachricht, dass ich für mein Exposé und die Leseprobe den Berndorf-Preis erhalte, folgten. Geschrieben wurde immer dann, wenn ich nicht gerade mit meinem Brotberuf (Fachdidaktik-Dozent an der Uni Bochum) und meiner Familie beschäftigt war: Abends, abends, abends, am Wochenende, auch schonmal früh morgens, bevor ich zur Uni gefahren bin. Dabei habe ich festgestellt, dass an der Weisheit "Es geht, wenn man nur will", irgendetwas dran zu sein scheint. Unendlich dankbar bin ich meiner Frau und meinem Sohn für die große Geduld, die sie während dieser Zeit für mich hatten. Mein Sohn kam ausgerechnet in der Zeit zwischen der Bewerbung um den Jacques-Berndorf-Preis und der Bekanntgabe des Preisträgers zur Welt, und ich kann von Glück sagen, dass er bis jetzt noch nicht fremdelt, wenn er mich sieht...

Wie auch immer: Nach mehreren Leserunden durch mein Manuskript bin ich zufrieden mit dem Ergebnis, und nun bin ich gespannt, wie "Schandpfahl" bald bei den Lesern ankommen wird!

                       
   
                   
Kommentare: 0

 

Im Moment vergriffen, aber über meine Homepage noch bestellbar: Mein Debütroman "Schandpfahl":

Ein Aufschrei geht durch die Eifel: Am historischen Pranger im Freilichtmuseum Kommern wird nachts ein Mann hingerichtet. Das Opfer ist der Bauunternehmer Andreas Berger – und niemand kann sich vorstellen, wer den beliebten, tief gläubigen Mann töten wollte. Schon kurze Zeit später wird ein weiteres Opfer an dem symbolträchtigen Schandpfahl aufgefunden. Gequält, erniedrigt, grausam getötet.

Ein Doppelmord nach einem bestialischen Ritus? 

"Schandpfahl" wurde mit dem Jacques-Berndorf-Preis 2014 ausgezeichnet.